SATT STATT STARK

SATT STATT STARK Sozialkritik & Dekadenztexte

Sozial- und gesellschaftskritische Essays, eine zeitkritische Auseinandersetzung mit dem Appell an Reaktivierung von Herz und Verstand. I ...

Samstag, 3. September 2022

MACHT mACHT OHNMACHT (Klaus Stein, artist promotion)

 media info/ artist promotion für den Politmaler & Künstler KLAUS STEIN. Brandneues Bild, Image:

“MACHT mACHT OHNMACHT” 2022

Acryl auf Leinwand

170 x 145 cm “Wenn doch die Berührung, der Zusammenstoß mit der Dummheit, seit jeher zu den schmerzhaftesten Erfahrungen des Menschen gehört, warum widmet man ihr dann nicht mehr Aufmerksamkeit?” So hat es Ortega sinngemäß formuliert.

Wenn es dumm ist, sich und Anderen Leid zuzufügen, warum tun wir es dann und zwar in erschreckend zunehmendem Maße? Warum können wir das nicht verhindern?

Ob wir brav wählen gehen und borniert das demokratische Fähnchen schwenken, oder grölend, oder unwillig einem Despoten folgen, macht ganz offensichtlich nicht den entscheidenden Unterschied.

Die Antwort auf diese Fragen wird jeder von uns, ganz allein, tief in seinem Inneren suchen müssen, und zwar bevor es zu spät ist.

                                                             Es gilt das gesprochene Wort

 

                                Image by Klaus Stein, all rights reserved. Promo by Petra M. Jansen

 

Website des Künstlers -> www.gegenstein.de

Image "MACHT mACHT OHNMACHT" ->  http://gegenstein.de/?p=1578
 

#art #artist #Kunst #Künstler #Klausstein #Malerei #painting

Donnerstag, 21. Juli 2022

Kaufen, kaufen, kaufen

PJ´s 5 Minuten heute neu auf dem rostra.magazin. Thema "Kaufsucht, Konsum, Psyche, Soziales"


Link zum Artikel ->  http://rostra-magazin.de/Archive/9491

 

Hier zusätzlich veröffentlicht:

 

Da stehst du endlich vor meiner Tür -

ich bin so überglücklich.

Hab wieder mal Geld zum Fenster rausgeschmissen.

Egal.

Geld habe ich genug.

Ich freue mich auf jedes Päckchen,

Pakete überfluten meinen Eingang,

wie schön, dass es mindestens fünf pro Woche sind.

Da fühle ich mich prima,

alles neu,

ja, ich bin unendlich glücklich!


Fiebrig suche ich im Internet und springe aufgeregt auf alle Online-Shops.

Das da ist schön, das will ich jetzt.

Da ist was, das brauche ich!

Das muss ich jetzt sofort kaufen!

Hab zwar schon alles,

aber das brauche ich jetzt u n b e d i n g t,

mein Haus,

das kriege ich schon voll.


Und mein Garten platzt aus allen Nähten,

so überladen, dass man sich kaum rühren kann.

Aber da gibt’s sicher noch ein freies Plätzchen,

Lichterkette, Deko, Liege und all die Kübel,

passen da sicher schon noch hin.

Nippes, Deko, Eiswürfelmaschine, Gartenfackeln und Schnick-Schnack ohne Ende -

ich schmeiß mit Geld so gerne um mich...

fühle mich endlich wieder,

genau DAS gibt meinem Leben einen Sinn.


Sollen die Postboten und Paketdienste kommen,

der Briefkasten quillt schon über,

ich liebe sie alle,

ich liebe die Kuriere!

Und wie ich sie liebe...

füllen sie

doch meine kranke Seele -

und -

bringen mir jeden Tag das wahre Glück ins Haus.


Ich bin schon heiß auf die nächsten Artikel,

bestellen mit nur einem Klick,

das gibt mir wirklich den absoluten Kick!

Ich brauche alles, alles, alles...

ich stopfe es schon irgendwo noch hin.

Jedes neue Teil lässt mich jubeln,

Geld hab ich ja genug.

Geld spielt für mich wirklich keine Rolle,

hab ja noch genug davon.


Her mit dem Kram, ich will das alles kaufen,

damit mein Gemüt zur Ruhe kommt.

Süchtig nach dem Rausch des Kaufens,

ich muss das jetzt besitzen!

Auch, wenn ich es gar nicht brauche,

kann es ja irgendwann verschenken,

damit ich sofort wieder Neues kaufen kann.


Ich liebe es, wenn sich die Kartons vor meiner Türe türmen,

stapelweise von groß bis klein,

reiße das alles auf mit Gier,

endlich fühle ich mich wieder gut.

Kaufen, kaufen, kaufen...

und -

dass ich der größte Idiot aller Zeiten bin,

kommt mir garantiert nicht in den Sinn...


© Petra M. Jansen


http://literatourpoetictext.blogspot.com/

Donnerstag, 9. Juni 2022

Promiskuität und Liebessucht

 "Schweigen ist Gift!" heute neu auf dem #rostramagazin. Thema "Liebessucht, Promiskuität, Psyche).

Link zum Artikel -> 

http://rostra-magazin.de/Archive/9473 


Der Duden definiert Promiskuität als eine psychische Störung, bei der häufig wechselnder Sexualkontakt mit verschiedenen Partnern stattfindet und langfristige Bindungen oft nicht von Dauer sind. Es geht umgangssprachlich also um „Männer- oder Frauen-geile Menschen“, die erst aufleben, wenn sie Geschlechtsverkehr erleben und sich dadurch erhaben, selbstbewusst und gewollt fühlen. Das genau ist das Problem – in Wahrheit steckt dahinter eine schwere psychische Erkrankung (teilweise bipolar). Menschen fühlen sich nur dann vollwertig und komplett, wenn es einen Mann oder eine Frau an ihrer Seite gibt. Alleine sind sie nichts und fühlen sich nicht vollwertig, innerlich minderwertig. Mit echter Liebe hat das Ganze nichts zu tun, obwohl sich die Betroffenen das einbilden. Nicht selten schlagen diese Personen über die Stränge und treiben es nicht nur mit einem Partner sondern mehreren oder sind noch verheiratet und suchen sich in kürzester Zeit einen Ersatz-Geschlechtspartner. Auffällig ist, dass die Betroffenen – in Zeiten eines vorhandenen Sexpartners – extrem laut, überdreht und anderen gegenüber rücksichtslos agieren (die sind verständlicherweise genervt und müssen sich bemühen, nicht unangemessen zu reagieren). Es spielt nichts mehr eine Rolle außer der neue Partner, mit dem die gesamte Freizeit verbracht wird. Andere soziale Kontakte werden vernachlässigt, ausgegrenzt oder gar als Feinde betrachtet, die in ihren Augen ohnehin nur neidisch sind und ihnen nichts gönnen. Ob es schlichtweg lächerlich oder einfach nur traurig ist, wenn aus einer fast 60jährigen über Nacht ein überdrehter Teenager wird, der sich wie eine läufige Hündin oder brünstiger Bulle verhält und sich jeglichem Ballast entledigt, der einer neu errungenen Liebessucht im Wege steht, steht als Frage im Raum. Für Betrachter von außen wirkt das Ganze extrem befremdend, aber die Sex-gierigen Menschen merken nichts mehr, außer, dass sie sich übermäßig sexy fühlen und sich rücksichtslos alle Rechte nehmen, die ihnen ihrer Meinung nach unbedingt zustehen. Schließlich sind sie unwiderstehlich und die Welt soll sehen, wie umwerfend sie sind. Das Tragische ist nicht nur die Unterwürfigkeit, die sie in ihre Liebesaffären stecken und ein Verhalten wie eine Klette zeigen (der/ die wird pausenlos bombardiert und man kann nicht mehr ohne) sondern, dass auf das Hoch garantiert ein Absturz in das Tief - die Depression - folgt. Wissenschaftlich widmete man sich schon oft diesem Thema, um dem Trauma als Auslöser, der genetischen Disposition oder den psychischen Auswirkungen näher zu kommen. Früher war Vielmännerei oder Geschlechtsverkehr mit wechselnden Partnern in kurzer Zeit oder Verkehr während einer noch geschlossenen Ehe verboten und wurde streng bestraft. In unserer heutigen, aufgeklärten Gesellschaft scheint alles möglich, doch die Toleranz hat hier seine Grenzen und ein Mensch, der unmoralisch seine „Geilheit“ zur Schau stellt, wird nicht respektiert. Gleichstellung hin oder her – schnell hat eine Frau den Ruf einer Hure, der Mann taugt leider auch nichts. Fest steht: In den Familien Beziehungssüchtiger waren die Grenzsetzungen und Erfahrungen emotionaler Art nachweislich sehr rigoros, extrem und mit starren moralischen Normen oder zu hohen Anforderungen geführt. Vielleicht spielte sogar eine harte, streng religiöse Erziehung eine Rolle, unter der die erwachsenen Beziehungs- und Sex-süchtigen unterbewusst immer noch leiden und durch ihr extremes Verhalten nun versuchen, zu kompensieren. Wenn sie gar keinen Partner finden, probieren sie es rastlos über Internet-Portale, Anzeigen oder via Partnerbörsen – Hauptsache sie bleiben nicht alleine (denn dann fühlen sie sich nicht). Alleinsein ist für diese Menschen unerträglich und sie verfallen oftmals in einen wilden Aktivismus, Kaufrausch oder andere Zwangshandlungen, um nicht in eine depressive Stimmung abzurutschen.

Der Preis ist hoch. Diese Menschen gehören dringend in eine psychologische Behandlung, damit sie nicht noch mehr Unheil anrichten (bei sich selbst oder auf sie hereingefallene Partner).

Untersuchungen haben ergeben, dass bei der sexuellen Betätigung nicht nur Sexualhormone ins Blut ausgeschüttet werden, sondern auch Neurotransmitter im Gehirn wie Dopamin, Serotonin und endogene Opiate wie Endorphine und Enkephaline. Diese gehören zum zerebralen Belohnungssystem des Menschen und können unter anderem eine Angst-abbauende, schmerzstillende, Euphorie erzeugende Wirkung haben . Genau das passiert im Hirn der betroffenen Dauer-Beziehungssüchtigen und erklärt, warum sie so unendlich überdreht, laut oder rücksichtslos sind und sich für unwiderstehlich halten ((bei einer psychischen Störung - wie hier genannt - funktionieren diese Mechanismen ohne Medikamente nicht mehr – bipolar/ manisch/ depressiv. Die verschiedenen Abarten und Zwangshandlungen der Betroffenen sind sichtbare Auswirkungen).

Leider passiert das auf Kosten anderer Menschen in ihrem Umfeld, die wahrscheinlich erst mal eine Weile brauchen, um überhaupt zu realisieren, dass die betroffenen Personen tatsächlich psychisch sehr krank sind und dringend Hilfe benötigen. Doch, wer von ihnen will das schon hören, wenn sie sich gerade in Jubellaune befinden oder in einer manischen Euphorie-Phase Bäume ausreißen könnten? Sicher ist: Eine solide Basis für zwischenmenschliche Beziehungen ist das nicht. Absturz, Trennung und erneutes Leid sind vorprogrammiert. Immerhin gibt’ s Pillen. Amen.


© Petra M. Jansen

http://literatourpoetictext.blogspot.com/

Mittwoch, 6. April 2022

PUTIN, KREML & KRIEG

Unter  "Schweigen ist Gift" auf dem #rostramagazin auch hier veröffentlicht -> http://rostra-magazin.de/Archive/9447

Ich bin weder Politiker noch politischer Journalist und betrachte den grausamen Krieg in der Ukraine, der – ohne Grund – von der Russischen Föderation und seinem senilen, krankhaft bösartigen Präsidenten Wladimir Putin begonnen wurde, aus meiner menschlichen Sicht. Ein Mann, dessen zerstörerische, hasserfüllte und zeitlich im Imperialismus hängengebliebene Aggression die gesamte Weltsicherheitslage über Nacht auf eine verlogene Art und Weise in Frage stellt. Wie gesagt – ich bin kein versierter politischer Schreiber und versuche es heute aus der Sicht eines normalen Bürgers. Es entsteht Hass in mir, wenn ich die Fratze dieses Diktators Putin sehe, dafür kann ich nichts, es passiert einfach. Auch kann ich es nicht fassen, dass nahezu 83% des russischen Volkes dem russischen Angriffskrieg positiv gegenüberstehen und diesem irren Kriegsverbrecher die Stange halten. Sind sie so dermaßen zensiert oder ist das eine – aus Angst - schweigende Zahl von Menschen, die das alles tatsächlich sehenden Auges mitverantworten wollen? Eine Nation von Angsthasen, Desinformierten, Duckmäusern, Schweigern? Es gilt nicht für alle, aber dennoch ist mir unklar, wie das gehen kann (trotz der Medienzensur, denn es gibt durchaus Möglichkeiten der Information). Denken sie wirklich, der „böse Westen“ will sie angreifen? Kommt ihnen nicht irgendwo doch der Verdacht, dass Putin sie ins Steinzeitalter zurückwirft, wirtschaftlich und moralisch für lange Zeit in den Abgrund regiert? Mir kommt in diesem Zusammenhang eine Unterhaltung von vor einem Jahr in den Sinn, bei dem ich mithören durfte, wie ein Deutsch-Russe einem ukrainischen LKW-Fahrer bei der Diskussion um Freiheit, Unterdrückung, Russland usw. ins Gesicht sagte „Ihr braucht euch den Russen doch einfach nur unterordnen und Ruhe ist...“. Der Ukrainer sagte dazu nichts mehr. Ich auch nicht, der Lagerarbeiter zog sich die Latzhosen hoch und meinte „Tja, ihr seid arme Schweine, ist halt so“ (das war lange vor dem Krieg).

Was denken Putins Familienmitglieder, seine Töchter, seine Verwandtschaft, die vielleicht irgendwo in der Schweiz sitzen und sich den westlichen Luxus gönnen? Wieso bringt Putin denn seine Yachten in westliche Gewässer, wenn er den Westen doch so hasst? Dann soll er doch in seinem isolierten Russland bleiben und die eigenen Dinge nutzen, die ihm anscheinend nicht begehrenswert erscheinen. Hopp oder Dopp... entweder, oder. Dieser emotionsgestörte Mann wagt es – ohne Grund – ein friedliches Land anzugreifen, die Nationen eiskalt zu belügen und wirft täglich mit neuen Gehässigkeiten und Drohungen um sich. Mit so einem sollte man nie, nie, nie wieder Geschäfte machen und niemals wieder je ein Wort glauben! Er lügt, betrügt und ich frage mich, wie ein einziger Mann es schaffen kann, die Welt auf den Kopf zu stellen. Und wir müssen zuschauen? Das darf doch nicht wahr sein! Putin darf wirklich nicht mehr an der Macht bleiben, er ist ein Verbrecher, der Genozid betreibt und ganze Völker auslöschen möchte. Vor lauter Angst sitzt er irgendwo – von 3.000 Mann als Schutz umzingelt – im Ural in einem Bunker, mit Spezialköchen und drei Vorkostern (weil er ja selbst der Meister des Vergiftens ist). Gibt es denn wirklich keinen, der diesen wahnsinnigen Diktator aufhalten kann? Das mag ich gar nicht glauben. Diese Lügen, diese unverschämten dreckigen Lügen – sei es im UN Sicherheitsrat oder quer durch alle anderen Kanäle – kann ich nicht mehr ertragen und muss wegschalten. Unglaublich. Das hat mit gesundem Menschenverstand rein gar nichts mehr zu tun.

Die Ukraine kämpft für Freiheit, Demokratie, Menschenrechte. All diese Dinge, für die Menschen weltweit gekämpft haben und sie waren absolut friedlich, im Aufschwung und sie zeigen uns allen heute ihre wahnsinnige Entschlossenheit, ihr Land und ihre Werte zu verteidigen. Hut ab! Ich kann nur hoffen, dass sie sich nicht unterkriegen lassen und ihr Land und ihre Rechte mit unglaublichem Mut und Stärke weiterhin verteidigen. Putin ist für mich die gefährlichste, unberechenbarste, verlogenste und auch menschlich ärmste Person auf diesem Planeten. Wie fühlt sich eigentlich ein Massenmörder, wenn er die Bilder sieht von gefolterten, ermordeten, hilflosen Menschen? Ich denke, er ist ein Psychopath und trägt - psychologisch gesehen – eindeutig alle Züge eines machtgeilen Psychopathen. Solche Leute gehören für immer und ewig eingesperrt! Russlands Bevölkerung verschließt die Augen und lässt sich ebenso an der Nase herumführen, wie unsere Politiker in den vergangenen Jahren. Ganz klar: Mit verlogenen Verbrechern macht man keine Geschäfte. Im Sinne der Zukunft dieser wunderbaren, freien Welt – es müssen alle Mittel ausgeschöpft werden, um diesem krankhaften Mann zu stoppen und zu eliminieren, auch wenn der Preis dafür hoch sein sollte. Sein Land dürfte er bereits ruiniert haben... und vieles andere sowieso. Ich kann diesen ganzen Haufen der russischen Führung mit all seinen Lügen nicht mehr ertragen!


Petra M. Jansen

http://literatourpoetictext.blogspot.com/

Mittwoch, 16. März 2022

Arbeiten im Billiglohn-Segment Security

"Fazit: Lassen Sie die Finger von diesem Beruf. Auszubildende sind extrem knapp, weil auch sie mies bezahlt werden und unerträgliche Arbeitszeiten und -schichten haben. Der Nachwuchs wird auch nicht eher kommen bis die Konditionen verbessert werden. Für Hausfrauen, die nebenher vier oder fünf Stunden am Empfang arbeiten wollen, ist es in Ordnung, aber als Fulltime-Job, von dem man dauerhaft leben sollte, ein No-Go." 

"Schweigen ist Gift!" heute neu auf dem #rostramagazin

Link zum Artikel ->

http://rostra-magazin.de/Archive/9432

Mittwoch, 9. März 2022

Gedicht der Nacht

  


Ich schneide
ein Gedicht in die Nacht.
Die Schere
teilt
Materie
von Illusion.
Die Nacht
teilt
Anfang
und Ende.
Ich setze
zerschnittene Fetzen
zusammen
um
den Tag
als Bild
zu gewinnen.

Ich schneide
Lyrik durch die Seele.
Der Kleber
verbindet
entzweite Zipfel
und
gibt mir
Vollendung.

Ich schneide
ein Gedicht in die Nacht.
Ein Gedicht
der Liebe,
geschnitten
aus Worten,
die
Frieden
sind.
 
(Geschrieben für 100 Thousand Poets for change, Alte Synagoge Gelnhausen, 28.9.2013, copyright by Petra M. Jansen).
 
 
PEACE FOR UKRAINE! STOP WAR!
 
Link zum internationalen Schriftstellernetzwerk LiceoPoéticodeBenidorm (Petra M. Jansen ist Delegierte für Deutschland/ Aufruf Seitenleiste links/ Namen) ->
 
 
 

Donnerstag, 17. Februar 2022

Arbeitsbedingungen im Sicherheitsgewerbe DGB-Index Gute Arbeit -ver.di

Es wird Zeit, dies an die Öffentlichkeit zu bringen, denn die Arbeitsbedingungen im #Sicherheitsdienst #Sicherheitsgewerbe #Security sind katatrophal! Nicht nur die unglaublich schlechte Bezahlung, keinerlei Rücksicht auf private Familien-und Freizeitplanung, wechselnde bis zu 12 Stunden-Schichten, keinerlei Hilfe bei agressiven/ demütigenden Situationen usw... sondern zudem eine nicht angemessene, miserable Bezahlung und unsoziale Arbeitsbedingungen. Die Ver.di hat sich diesem Thema bereis gewidmet, die Studie basierend auf dem DGB-Index Gute Arbeit (PDF) kann eingesehen werden. Solange der geltende MTV Manteltarifvertrag Gültigkeit hat, wird sich nichts ändern. Hier dürfte der Gesetzgeber gefordert sein. Warum mir das am Herzen liegt? Weil es wichtig ist, die Missstände für die Beschäftigten in einer expandierenden Branche öffentlich zu machen, was auch bereits mehrfach - leider erfolglos - geschehen ist. Bitte lesen -> Arbeitsbedingungen im Sicherheitsgewerbe – ver.di-Arbeitsberichterstattung Nr. 12 – ver.di

 

https://innovation-gute-arbeit.verdi.de/++file++5c3c72dfe999fb4212e1b3b8/download/Brosch%C3%BCre%20Scherheit_web_RZ.pdf

 

https://innovation-gute-arbeit.verdi.de/gute-arbeit/materialien-und-studien/++co++b85106cc-17ee-11e9-9652-525400423e78 

Mittwoch, 16. Februar 2022

MONSTER

PJ´s 5 Minuten heute neu auf dem rostra.magazin. "Das Flutlicht mitten in der Nacht schmeißt ihre Schatten an die Hauswand bis zum Morgengrauen. Vandalen. Fleischfresser. Monster. Ja, wahrhaftig Monster."

Link zum Artikel -> 

http://rostra-magazin.de/Archive/9392 

Dienstag, 25. Januar 2022

Was zählt denn noch?

Zählen nur die Zahlen oder zählt das, was du erzählst? Erzählst du, weil du nicht enttäuschen willst, weil du nicht den Mut hast, deine Karten offenzulegen? Zählt es überhaupt noch, wenn man ernsthaft auf dich zählt? Zählt der gute Zufall oder zählst du heimlich schon die Vorteile und Nachteile, die du gewinnen oder verlieren würdest? Zählt dein Wort oder ist dein Erzählen nur eine Zahl, wie so vieles, sich in unendlichen Zahlenreihen verliert? Kann man auf dich zählen? Ich zähle auf dich! Was immer du erzählst, es zählt für mich. Abgemacht ist abgemacht und nicht nur bloß dahin gedacht.

Da steht etwas im Raum... „kann man auf dich zählen?“ Etwas Einfaches, dem einfach nur die Ehre, die Ethik und das vage Versprechen zugrunde liegen. Und doch alle Hoffnung erweckt, dass man wirklich auf dich zählen kann. So unglaublich wichtig, so sehr es auch Alternativen geben mag. So wichtig, dass vielleicht ein Leben davon abhängt, eine Seele, die auf dich zählt und sich für dich verbürgt. Es zählt, was du erzählst. Worte sind keine Zahlen. Auf Worte ist Verlass, sie zählen. Sie zählen und erzählen eine Geschichte, vorbei an rationalen Zahlen. Bei Zahlen kannst du dich leicht verzählen. Deine Worte, die zählen, zählen viel mehr als eine Zahl. Ich zähle auf dich, du zählst auf mich. Eine Sache der Ehre.

Zählt es also, was du in die Luft geworfen hast und dadurch ein Gefühl der grenzenlosen Euphorie erschaffen hast? Zählt die Tatsache, dass es bei einigen Wenigen noch zählt, wie kostbar du bist? Nicht auszurechnen in Zahlenreihen, die vor Logik vollkommen an der Nuance der menschlichen Feinheit vorbeigehen. Wegrationalisiert. Dazu addiert. Mensch weg radiert. Mensch hinzugefügt. Die Zahl verspricht, was der Mensch vielleicht gar nicht mehr selbst entscheiden kann. Auf was kannst du noch zählen? Zählen deine Erfahrungen, deine Augen, deine Gefühle, deine Visionen nicht? Zählst du nicht auch auf das, was andere dir sagen? Was zählt denn noch? In einer Welt, in der dein Wort nicht mehr zählt? Was ist das für eine Welt, in der dein Erzählen nicht mehr zählt? In der niemand mehr auf das Wort des anderen zählen kann? Wozu reden wir dann, wenn man sowieso auf nichts mehr zählen kann? In Zahlen ausgedrückt ist dies die Logik Null. Worte, die nicht zählen. Aber ich nehme dich beim Wort und zähle auf dich. Und du zählst auf mich. Eins plus eins ist zwei. Somit hat das Wort die Zahl schlichtweg überrumpelt. Es lebe die Zahl. Es lebe das Wort! Ich nehme dich beim Wort.

 

© Petra M. Jansen

Link zum rostra.magazin ->  http://rostra-magazin.de/Archive/9389

 


 

Montag, 6. Dezember 2021

Artist Promotion für den Politmaler und Künstler KLAUS STEIN

Media info/ artist promotion für den ausdrucksstarken Künstler KLAUS STEIN:

 

“DIE 1,5 GRAD LÜGE”, 2021

Acryl auf Leinwand, 145 x 170 cm

Eine Kanzlerin, die das Aussitzen zu ihrem Markenzeichen gemacht hat, und ein ewig rückwärtsgewandter Bundespräsident, dessen Aktivität sich hauptsächlich auf Entschuldigungen für Vergangenes beschränkt, sind nicht das, was wir jetzt brauchen. Schickt sie nach Hause, diese Alten, die nicht wissen, dass ihre Zeit abgelaufen ist.
Es ist der konservative Geist:
der Glaube an ewiges Wachstum,
der Glaube, eine kapitalistische Weltordnung könne sozial sein,
der Glaube, Konkurrenz sei der Gemeinschaft förderlich,
der Glaube, Konsum sei der Weg zum Glück,
der Glaube, geistloses Karriere- und Gewinnstreben habe einen Sinn,
der Glaube, der banale Spruck: “Wir schaffen das”, würde irgendwas lösen,
und der Irrglaube, in einer begrenzten Welt sei alles möglich,
der uns in diese lebensgefährliche Lage gebracht hat. Der kaum zu überwindende Berge von Problemen vor uns aufhäuft und uns in eine chaotische, unregierbare Zeit treiben lässt.
Die alten Machthaber der Welt haben den jungen Generationen nicht einmal glaubhaft machen können, dass sie das 1,5 Grad-Ziel erreichen wollen. Stattdessen haben sie am Ende ihr peinliches und egoistisches Scheitern als Erfolg verkauft.
Egal wie man das Phänomen Greta beurteilt. Sie hat einen Anfang gemacht und dem Wort “GENERATIONENKONFLIKT” einen konkreten, fühlbaren Sinn gegeben. Ich wünsche ihr das Glück, dass alle Vorreiter des Neuen brauchen.


                                                                 Es gilt das gesprochene Wort (Klaus Stein)


Link zu seiner Webseite Gegenstein -> http://gegenstein.de/?p=1553

 

 

Image "Die 1,5 Grad Lüge" by Klaus Stein, all rights reserved
 

Dienstag, 30. November 2021

Germanistik im Netz/ Meine Publikationen

Mit großer Freude sehe ich, dass meine gesamten Publikationen/ Bücher aufgenommen wurden bei:

 

GERMANISTIK IM NETZ/ FACHINFORMATIONSDIENST GERMANISTIK -

UNIVERSITÄTSBIBLIOTHEK JOHANN CHRISTIAN SENCKENBERG, FRANKFURT AM MAIN.

EINE PARTNERORGANISATION DER UNIVERSITÄTSBIBLIOTHEK, FRANKFURT AM MAIN.

Gefördert durch die DFG, DEUTSCHE FORSCHUNGSGEMEINSCHAFT.

DNB Sachgruppe Deutsche Sprache und Literatur.


GiN ist das Online-Portal des Fachinformationsdiensts (FID) Germanistik. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert den FID Germanistik von 2018 an über einen Zeitraum von 3 Jahren innerhalb des Förderprogramms Fachinformationsdienste für die Wissenschaft. Der Fachinformationsdienst Germanistik wird an der
Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg Frankfurt am Main aufgebaut. Für die Aktivitäten philologischer Praxis Publizieren, Informieren, Recherchieren und Forschen soll eine entsprechende Infrastruktur angeboten werden, wobei der FID Germanistik die ganze Breite des Faches abbildet.

Der FID Germanistik versteht sich als Service und Dienstleistung für die germanistische Forschung. Das Fachportal steht allen germanistisch Forschenden offen. Konzeptionell wird der FID von einem Fachbeirat und zahlreichen Kooperationspartnern unterstützt. (Quelle: Germanistik im Netz, über uns 2021).

 

 

Bildquellen/ Logos der DFG + Universtätsbibliothek Frankfurt am Main, all rights reserved. Alle Bildrechte liegen bei den jeweiligen Organisationen/ Inhabern.
 

Vielen herzlichen Dank!

Sonntag, 17. Oktober 2021

MENSCHEN HALT

"Mit dickem Bauch das Spanferkel drehend, rotzend den Glibber der Speiseröhre dir vor die Füße spuckend. Derweil von hinten, hinter dem Haus hustendes – wie welk gewordene Blätter knackendes – Hinaus-befördern des Nikotinrestes der vergangenen 40 Jahre."

"Schweigen ist Gift!" heute neu auf dem rostra.magazin. 

Link zum Artikel -> 

http://rostra-magazin.de/Archive/9376