SATT STATT STARK

SATT STATT STARK Sozialkritik & Dekadenztexte

Sozial- und gesellschaftskritische Essays, eine zeitkritische Auseinandersetzung mit dem Appell an Reaktivierung von Herz und Verstand. I ...

Donnerstag, 17. Mai 2018

Brief vom 17.05.2018 - "Petra & Pierre im Gespräch" (Teil 2)

"Bipolar ist ein Begriff, der nicht eindeutig abzugrenzen ist, so fallen einige anders definierte Störungen auch in diesen Bereich." Brief vom 17.05.2018, "Petra & Pierre im Gespräch" (Teil 2) heute online auf dem rostra.magazin

Link zum Artikel-> 
http://rostra-magazin.de/Archive/6697 

Dienstag, 8. Mai 2018

Brief vom 08.05.2018, "Petra & Pierre im Gespräch" (Teil 1)

Brief vom 08.05.2018, "Petra & Pierre im Gespräch" (Teil 1) heute online auf dem rostra.magazin (Teil 2 folgt nächste Woche). Thema "Bipolarität/ Psyche"

Link zum Artikel:
http://rostra-magazin.de/Archive/6669

Mittwoch, 2. Mai 2018

HEILIGE FRESSE

Schönheit ist sicher nicht das Wichtigste. "Schweigen ist Gift!" heute neu auf dem rostra.magazin.

Link zum Artikel -> 
http://rostra-magazin.de/Archive/6653

Sonntag, 22. April 2018

GLOCKENWIND

Möge heute die Kunst des Wortes sprechen, mit der ich ein klares Signal für die Freiheit setze.
 

Glockenwind

Weißt du, wie ich ticke?
Ich ticke nicht
wie eine Uhr im Kasten
ich ticke
wie eine Glocke
die läutet
majestätisch
laut
und
wohlklingend
im Wind
ganz oben
über den Dächern
wo
die
Freiheit
ruft


(publiziert in SINNWAISEN, Juli 2013)
© Petra M. Jansen

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Freitag, 13. April 2018

Brief vom 13. April 2018 -"Petra & Pierre im Gespräch" (Teil 2)

"... diese Angst-Macherei findet in Deutschland einen sehr fruchtbaren Nährboden, denn wir sind wahrlich eine Angstnation." Brief vom 13.04.2018, "Petra & Pierre im Gespräch" (Teil 2/ Antwortbrief) heute online auf dem rostra.magazin.

Link zum Artikel ->
http://rostra-magazin.de/Archive/6591

Dienstag, 10. April 2018

Brief vom 10.04.2018, "Petra & Pierre im Gespräch" (Teil 1)

Brief vom 10. April 2018, Rubrik "Petra & Pierre im Gespräch" (Teil 1) heute online auf
dem rostra.magazin. Thema "Weltpolitik" mit Humor gesehen. Teil 2 folgt in Kürze.

Link zum Artikel:
http://rostra-magazin.de/Archive/6577

Dienstag, 13. März 2018

Der Welt-Schriftstellerverband Liceo Poetico de Benidorm hat Geburtstag



Mitten in der Pubertät aber voller Poesie. Liceo Poetico de Benidorm hat 15. Geburtstag. Die deutschen „Botschafter“ des Weltschriftstellerverbandes, Nahid Ensafpour (Köln), Petra M. Jansen (Frankfurt/ Gelnhausen), Ljubica Perkman (Rodgau) und Peter Völker (Gründau) senden die herzlichsten Geburtstagsgrüße nach Benidorm (Spanien). Unser besonderer Dank gilt Annabel Villar und Julio Pavanetti. Ihre poetische Kompetenz und menschliche Liebenswürdigkeit haben den Verband zu dem gemacht, was er heute ist: ein freier kreativer, geistiger Raum, der überall in der Welt zuhause ist….. ohne jede Grenzen. Wir drücken unseren Dank mit unserer Poesie aus.

World Writers Association Liceo Poetico de Benidorm is celebrating its 15th birthday


In the middle of the adolescence but full of poetry. Liceo Poetico de Benidorm is celebrating its 15th birthday. The German “ambassadors” of the World Writers' Association, Nahid Ensafpour (Cologne), Petra M. Jansen (Frankfurt/ Gelnhausen), Ljubica Perkman (Rodgau) and Peter Völker (Gründau) send the warmest birthday greetings to Benidorm (Spain). Special thanks to Annabel Villar and Julio Pavanetti. Their poetic competence and human graciousness have made the association what it is today: a free creative spiritual space which is at home all over the world ... without any boundaries. We express our gratitude with our poetry.

Nahid Ensafpour (Köln)
Petra M. Jansen (Frankfurt/ Gelnhausen)
Ljubica Perkman (Rodgau)
Peter Völker (Gründau)


Petra M. Jansen (Frankfurt/ Gelnhausen)




Gedicht der Nacht

Ich schneide
ein Gedicht in die Nacht.
Die Schere
teilt
Materie
von Illusion.
Die Nacht
teilt
Anfang
und Ende.
Ich setze
zerschnittene Fetzen
zusammen
um
den Tag
als Bild
zu gewinnen.

Ich schneide
Lyrik durch die Seele.
Der Kleber
verbindet
entzweite Zipfel
und
gibt mir
Vollendung.

Ich schneide
ein Gedicht in die Nacht.
Ein Gedicht
der Liebe
geschnitten
aus Worten
die
Frieden
sind.


Poem of the night

I cut
a poem in the night.
The scissors
splits
matter
of illusion.
The night
splits
beginning
and end.
I put
shredded shreds
together
around
the day
as a picture
to win.

I cut
Lyrics through the soul.
The glue
combines
split tail
and
gives me
completion.

I cut
a poem in the night.
A poem
of love
sliced
from words
of
PEACE.



Schwarze Rosen

Himmel, du hängst tief,
dunkel ist der Tag,
dunkler als eine Nacht es ist,
es riecht nach Winter,
der Kälte des Winters,
der nichts erblühen lässt,
stets die wiederkehrende Hoffnung auf den Samen,
der sich aussät mit seinem Keim,
im Verborgenen,
im tiefen Dunkel
glänzende Glocken verheißen die Zukunft,
Schneeflocke - du vereiste Träne -
schmelzend auf der warmen Haut,
der kalte Mantel der Liebe umhüllt,
umhüllt die finstere Seele,
die tanzend den Todestango schwingt.
Schwarze Rose, schön anzusehen,
schöner in ihrer Blüte als jede Blüte,
vollblättrig, saftig mit grünem Stängel,
eine edle Kostbarkeit
Bratapfelduft hängt in der Luft,
zimtig, warm, sicher,
auf dem Tafeltisch sind schwarze Rosen,
eingebettet in Tannenzweig,
umgeben von Walnuss, Zapfen, Liebe,
Himmel, du hängst tief,
getaucht in schwarze Tinte,
dein Wort kommt an
schwarze Rosen blühen,
duften wie Hyazinthen,
und weiße Flocken rieseln leise,
nehmen Platz auf kargen Boden,
der den Himmel hell erleuchtet



Black Roses

Sky, you're hanging low,
dark is the day,
darker than a night it is,
it smells like winter,
the cold of winter,
the leaves blossom nothing,
always the recurring hope of the seed,
who sows to his seed,
in secret,
in the deep dark

shiny bells promised the future,
snowflake - you frozen tear -
melting on the warm skin,
the cold mantle of love enveloped,
envelops the dark soul,
and swings the dancing tango to death.
Black Rose, nice to look at you,
more beautiful in her prime as each flower,
thoroughbred, lush with green stems,
a noble treasure

the smell of baked apple hanging in the air,
cinnamony, warm, safe,
on the board table are black roses,
nestled in pine branch,
surrounded by walnut, journals, love,
sky, you're hanging low,
dipped in black ink,
your word counts.

Black roses bloom,
smell like hyacinths,
and white flakes trickle softly
sit on barren ground,
the light illuminates the sky



Ljubica Perkmann (Rodgau)



Brücke der Liebe

Mit goldenen Fäden meiner Liebe
verknüpfe ich die Himmel
zweier Heimaten.
Endlos sind die
in meinen Herzen
und in meinen Träumen.
Ich schlage die Brücke
der Liebe
von Himmel zu Himmel,
von Vogel zu Vogel,
von Träne zu Träne,
von Lächeln zu Lächeln
und stoße das Tor auf
zu einer neuen Welt.


Bridge of love

With golden threads of my love
I connect the heavens
of two homes.
Endless are the golden threads
in my heart
and in my dreams.
I built the bridge of love
from heaven to heaven,
from bird to bird,
from tear to tear,
from smile to smile
open the gate to the world
to a new world.


Gemeinsam statt einsam

Mit leisen Schritten naht der Herbst,
Nebel durchzieht die Stadt mit seinen Waben
und lässt die Welt fremd und unwirklich erscheinen.
Einsamkeit!
Fernab der Heimat dreht sich das Rad der Zeit...
Jahre gehen ins Land und die innere Uhr
tickt lauter und lauter...
Reiche mir deine Hand, spüre meine Wärme.
Lass uns unter Menschen gehen!
Erfreuen wir uns an dem farbprächtigen Laub der Bäume,
das schimmernd im Licht der Sonne tanzt.
Du bist nicht allein!
Auch wenn unsere Wurzeln, tief verankert sind
im Land der Vorfahren,
und die Sehnsucht uns manchmal nicht schlafen lässt.
Wir sind nicht allein!
Finde in mir einen Freund –
und lass uns gemeinsam,
statt einsam,
die Zeit bis zur Ewigkeit verbringen...


Together instead of lonely

The autumn approaches with quiet steps
Mist pervades the city with its honeycomb
and makes the world appear strange and unreal.
Lonliness!
Far away from home, the wheel of time turns ...
Years go into the country and the internal clock
ticking louder and louder ...
Give me your hand, feel my warmth.
Let's go among people!
Let's enjoy the colorful foliage of the trees,
shimmering in the light of the sun.
You're not alone!
Even if our roots are deeply rooted
in the land of the ancestors,
and the longing sometimes does not let us sleep.
We are not alone!
Find a friend in me -
and let us together,
instead of lonely,
spend the time to eternity ...

                                                          

Nahid Ensafpour (Köln)

Sonne in mir
Dunkelheit
verbreitete sich
im ganzen Land

Finsternis
verdrängte
das Leben
in das Nichts

Menschen
verschwanden
in Windeseile

Türen
wurden verschlossen
eine nach der andern

Gesät wurden
überall Angst
und die Ernte
Verzweiflung

Der Teufel
erspähte die Menschen
mit dem Licht
in der Hand

Und ich schloss
eilig die Türen
verdeckte die Fenster
um die Sonne
in meinem tiefsten Herzen
vor dem Teufel
zu verbergen.


The sun in me

The darkness
falls across
the land.

The gloom
drives life
into nothingness.

The people
all vanish
in the blink of an eye.

The doors
close, one after
the other.

Everywhere, the seeds
of fear and
the harvest of
despair.

The devil
peers at the people,
light held in hand.

And quickly, I shut
the doors,
cover the windows,
to hide the sun
living deep in my heart
from the devil.


Steine

Steine schweigen
und sind verstummt

Ihr Schweigen
ist aber nicht lautlos
wenn du die Ohren
offen hältst
hörst du einen
lauten Schrei
der verstummt ist
weil das Unsagbare
nicht zu erzählen ist.


Stones

Stones keep silent
and are mute.

Yet their silence
is not soundless,
open your ears,
and you will hear a loud cry

A loud cry,
which is muted,
because the unsayable
cannot be told.

 
Peter Völker (Gründau)



Neuer Blick

Auf einen neuen Blick,
gemeinsam mit Freunden,
ließ ich mich ein unter
sommergrünen Buchen,
setzte die Schritte
achtsamer als sonst,
sah das ewige Licht
in die Blätter strömen,
sah auch die Läuse
das frühe Licht trinken,
Spinnen Kunstnetze weben,
in der Morgenfeuchte,
hörte Ameisen schreien
und das Moos stöhnen,
sah Würmer, sich in
die Finsternis fressen,
ahnte Bakterienschäume,
das Leben verwesen
zwischen  den Halmen
und Rispen der Gräser,
begriff zwischen Tag
und kommender Nacht,
wir Menschen sind wie sie,
aus Sternenstaub gemacht.


New sights

Hungry for new sights,
I wandered beneath
summer green beeches
with friends,
treading with more
than wonted care,
I saw the eternal light
stream through the leaves,
saw too the flies
drinking the early rays,
spiders weaving lacework
in the dewfall,
heard ants screech
and the moss moan,
saw worms gobbling
their way into the dark,
sensed bacterial vapours,
life rotting slow
between grass
stalks and wispy heads,
saw,as day passed
and night approached,
we humans are like they
- of stardust born.
 (In die englische Sprache übertragen von Lucy James)

Nachtzug nach Zagreb

Gefühle, nicht länger eingeschlossen
In des Verstandes schrecklichem Verlies,
Sie reisen süchtig durch die Nacht.
Begierde aus der Seele ausgegossen
Auf eine unsichtbare blumenpralle Wiese,
Verliert sich summend unter Sternenpracht.

Ich wünschte mir zu dieser späten Zeit,
Die Fernweh mir ins wunde Herz gelegt,
Dein waches Wesen wäre im Abteil.
Du wärest dicht an mich geschmiegt bereit,
Zu schweigen, das Innere nur bewegt,
Die Zeit vergessen und still die Nacht geteilt.

Um Mitternacht zieh’n Berge auf,
Von Nebeln eingehüllt die Täler.
Der Schlaf, die Träume kehren ein
Und bauen uns ein ruhig‘ Haus,
Ganz ohne Sorgen, ohne Fehler.
Im Schlummer fühl‘ ich wahres Sein.

Und als der Morgen an die Scheiben fliegt,
Die Fremde ihren wilden Reiz verschwendet,
Soll nichts, nein, nichts mehr sein wie einst.
Das Traurige in uns ist längst besiegt.
Es ist die Reise, die die Liebe spendet
Und nicht das ferne Ziel, das uns vereint.


Night train to Zagreb

Feelings, held captive no longer
In the dungeons of the mind,
Move on through the night, yearning.
Desire poured from the soul
Engulfs a dark meadow full of flowers
To lose itself, thrumming, beneath starlit splendour.

Yet wishing still at this late hour,
My heart aching with homesick longing,
For your presence, there with me.
Nestling close, you would know
The need for silence, the inward motion,
Confounding time as we share the quiet of night.

At midnight the mountains loom ahead,
With valleys wreathed in mist.
Sleep and dreams overtake us
Couched in a haven of peace,
Gone are all cares, forgotten all errors.
Sensing in slumber the truth of my being.

And so, as morning batters the panes,
The foreign squandering its rampant allure,
Nothing - nothing - shall ever be the same.
The sadness within is long gone.
It is the journey that bestows love
Not the distant destination which unites us.
 (In die englische Sprache übertragen von Lucy James)

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