SATT STATT STARK

SATT STATT STARK Sozialkritik & Dekadenztexte

Sozial- und gesellschaftskritische Essays, eine zeitkritische Auseinandersetzung mit dem Appell an Reaktivierung von Herz und Verstand. I ...

Samstag, 21. Juli 2018

Zu unruhig für die Geistlosen

"Nimm es wie du bist und vertrage rastlose Änderungen, denn du bist ein Vagabund des Lebens."
"Schweigen ist Gift!" heute neu auf dem rostra.magazin.

Link zum Artikel->
http://rostra-magazin.de/Archive/6924 

Freitag, 20. Juli 2018

INTERNATIONAL FESTIVAL “CURTEA DE ARGEŞ POETRY NIGHTS” – ROMANIA July 2018

It was a great honor for me to be part of the International Poetry Festival 2018 in Romania in July 2018 for the 1st time. Here are the participants of the International Festival Curtea de Argeș Poetry Nights (22nd edition, 11-17 of July 2018).

The List of Participants:

1. Winston Morales Chavarro (Columbia)
2. Benjamín Chávez (Bolivia)
3. Raúl Gibrán (Mexico)
4. Dora Elia Crake Rivas (Mexico)
5. Melchiades Montenegro Filho (Brazilia)
6. Gonzalo Maire (Chile)
7. Freddy Ayala Plazarte (Ecuador)
8. Samuel Cavero-Galimidi (Peru)
9. Iván Segarra Baez (Porto Rico)
10. Antonia Russo (Argentina)
11. Juan Pomponio (Argentina)
12. Obediah Michael Smith (Bahamas/ USA)
13. Rodney Koeneke (S.U.A.)
14. Nada Gordon (S.U. A.)
15. Roseline Lambert (Canada)
16. Marie Saint-Hilaire-Tremblay (Canada)
17. Remedios Alvarez Diaz (Spain)
18. Peter Völker (Germania)
19. Petra M. Jansen (Germania)
20. Stanka Boneva (Bulgaria)
21. Pascale Lora Schyns (Belgia)
22. Melamar (Melanie Marshnig) (Austria)
23. Luigi Marchini (Anglia)
24. Bina Kals (Bulgaria)
25. Liubomir Kaludov (Bulgaria)
26. Kirsti Blom (Norvegia/ Norway)
27. Morten Claussen (Norvegia/ Norway)
28. Gasper Malej (Croația)
29. Caterina Davinio (Italia)
30. Kozeta Zavalani (Albania)
31. Anna Czachorowska (Polonia)
32. Hava Pinhas-Cohen (Israel)
33. Nidaa Khoury (Israel/ Palestina)
34. Nagat Ali (Egypt)
35. Yang Ke (China)
36. Hamza Hassan Sheik (Pakistan)
37. Carolina Ilica (România)
38. Dumitru M. Ion (România)
39. Lana (România)
40. Magda Grigore (România)
41. Victor Gh. Stan (România)
42. Amalia Constantinescu (România)
43. Octavian Mihail Sachelarie (România)
43. Cristian Sabău (România)


Congratulations to the winner/ 1st. place in INTERNATIONAL POETRY from Croatia Mr. Gasper Malej and THANK YOU also for my nomination and the 2nd place in INTERNATIONAL POETRY for Germany and Mrs. Petra M. Jansen. It was a great honor for me, I am very pleased. In deep respect to
THE FOUNDATION AND CULTURAL ORGANIZATION INTERNATIONAL ACADEMY “ORIENT-OCCIDENT”, CURTEA DE ARGEŞ

Lyric/ Poem "BLACK ROSES" (book BLACK POETRY released by Petra M. Jansen via Epubli Verlag, Berlin)





 

Interview mit MESMERIZED (Heavy Metal/ GER)

Juni 26, 2014 by tool4spirit & Petra M. Jansen "Kulissenblicke"

Interview mit der HEAVY METAL Band MESMERIZED (Armin Leadvocals, Sebastian Vocals/ Guitar, Patrick Guitar, Chris Drums, Max Bass) geführt von Petra M. Jansen


Woher kommt Ihr, seit wann gibt es euch und wie ist die Band MESMERIZED entstanden?

Wir kommen aus Kassel und es gibt uns jetzt seit 10 Jahren, aber da war ich (Armin) noch nicht dabei, Chris ist noch eines der alten Gründungsmitglieder. Wir sind aus einer anderen Band hervorgegangen, die damals noch „Perception“ hieß. Nun, wir hatten unseren Sänger rausgeschmissen, weil der irgendwie komisch klang und gingen dann erst mal auf Suche nach einem neuen, der eigentlich gar nicht singen wollte, nämlich den Armin. Er war vorher auch bei einer anderen Band namens „Firestorm“, den mussten wir also erst einmal da raus holen. Weil wir so ein bisschen auf Progmetal stehen, wollten wir – so ganz grob – in die Richtung DREAM THEATER minus 45.000 Talentpunkte . Wir hatten ursprünglich auch noch einen zweiten Gitarristen, der auch Keyboard spielen sollte und waren am Anfang deutlich melodischer, deutlich „prog-iger“, was irgendwie auch gut war. Das hört man auch noch sehr gut auf unserer ersten Demo. Man hört aber auch, dass wir uns stilistisch extrem weiterentwickelt haben. Gleich am Anfang haben wir also dann also unser Demo gemacht, mit Armin am Gesang. Interessant ist auch, dass wir nur zwei Proben hatten und gleich danach einen gemeinsamen Auftritt, das war sehr toll…tolle Vorbereitung (Armin lacht), aber es hat sehr gut geklappt. Danach haben wir 2006 unsere Demo „Feel the subconcious“ aufgenommen.

Ihr wolltet also in Richtung DREAM THEATER und Progressive, seid ihr dem treu geblieben?



Ein bisschen, wir sind weniger progressiv und wir mittlerweile bei MESMERIZED angekommen. Die Orientierung zu irgendwelchen Bandgrößen war am Anfang notwendig, um sich zu finden, aber wir haben jetzt unseren eigenen Stil gefunden und sind, glaube ich, da angekommen, wo noch kein anderer ist. Zumindest in Kassel...
Armin, Sebastian und Christian, also wir, waren da auch schon fest in der Band zusammen und als wir zwei Jahre später eine CD aufnehmen wollten, wurden wir von unserem Tontechniker wieder nach Hause geschickt. Nachdem wir also festgestellt haben, dass wir wirklich noch üben mussten, haben wir aber nur ein einziges Lied geübt und nach der ersten Demo 2008 dann eine Mini-Demo in Form einer Single-Auskopplung aufgenommen, auf die wir auch gleich die erste Demo wieder draufgepackt haben…damit´ s nicht nur ein Lied ist. Es ist aber ein Lied, was wir heute immer noch live spielen. Wir kamen dann mit diesem Song auf einen Sampler drauf, der „Masters of Kassel“ hieß und wir haben dann parallel noch die richtige Demo „Stranger“ im Studio aufgenommen. Und das war auch in einem richtigen Studio und die haben uns nicht wieder nach Hause geschickt…tja… und da haben wir dann auch wieder die ganzen alten Songs drauf gepackt, damit´s nach mehr aussieht.


Und was passiert jetzt, was macht ihr gerade?

Wir nehmen aktuell bereits seit 3 Jahren eine CD auf, was aber daran liegt – das muss man nun auch mal relativieren – dass wir nun nicht alle Berufsmusiker sind. Jeder Einzelne von uns hat eine private Geschichte, die so viel Zeit in Anspruch nimmt, dass man nicht alle frei verfügbare Zeit in die Band investieren kann, so wie wir es gerne möchten. Das macht es uns etwas schwer und nur unser Neuzugang, der Max, unser Bassist, der hat am meisten Zeit. Wir hatten einige Bassisten verschlissen, bis wir den Max gefunden haben. Einen Keyboarder haben wir derzeit nicht und versuchen, das bei den alten Songs zu kompensieren, indem wir mit IPad arbeiten oder das halt durch Gitarrensoli ersetzen, was auch gar nicht schlecht, sondern sehr gelungen ist. Wir sind weg von diesem „progy-haften“ Sound und hin zu mehr Thrashigerem, dem etwas härteren Sound, was der erste Entwicklungsschritt war. Der Zweite war dann der Umstieg auf siebensaitige Gitarren. Und wir haben das größte Schlagzeug in Kassel und den größten Sänger haben wir auch. In jedem Fall werden wir in diesem Jahr eine 70 Minuten CD fertigstellen, davon sind auch schon 2/3 fertig. 

Macht ihr das in Eigenregie oder habt ihr ein Label?
  
Wir machen das komplett in Eigenregie und haben keinen Plattenvertrag. Es wäre natürlich schön, wenn wir unter Vertrag kämen, aber wenn es einen Vertrag gibt, dann nur nach unseren Vorstellungen. Wenn sich also mal endlich eines bereit erklären würde, sowas Hochkarätiges wie UNS…dann würden wir vielleicht auch unsere Unterschrift drunter setzen. Wir hatten schon mal ein oder zwei Vorschläge von zwei verschiedenen Labels, das war aber insgesamt nicht so unser Ding und entsprach eben nicht unseren Vorstellungen. Wir sagten, w e n n wir einen Vertrag kriegen, dann brauchen wir auch i m m e r Gummibären und zwar die Roten und das war nicht machbar in dem Augenblick…aber das war ja nun wirklich nicht zu viel verlangt.
 
Was ist das Wichtigste für Euch? Eure Ideologie?

Das Wichtigste für die Band ist ganz klar live der Spielspaß, die Weltherrschaft, die Alleinherrschaft und ganz klar die roten Gummibärchen. Wir haben schon in Clubs gespielt und auch schon in Köln, also vor Köln, vielmehr Siegburg. Und wenn wir auf der Herrentoilette spielen würden, dann würden wir die Bude auch voll kriegen. Wir müssten zwar fünf Stunden lang spielen, aber…
es geht uns nicht um die Erfüllung von Klischees, unser Maßstab sind einfach wir selbst und dummerweise sind wir unsere härtesten Kritiker, obwohl wir nicht wirklich einschätzen können, wie hoch oder wie niedrig der Maßstab ist. Es ist so, dass wir gerade an unserem neuen Album arbeiten und die zwei super Demos, die wir gemacht haben, bringen wir als remasterte Version raus…um halt die Weltherrschaft zu übernehmen. Besser wir übernehmen sie als Putin oder er wäre das sechste Bandmitglied. Und wir wollen natürlich bald auch unser gesamtes Merchandise auf Vordermann bringen.

Stehen demnächst einige Gigs an?

Ja, wir waren gerade im Kassel im K19, dann stehen erst mal die Aufnahmen an, die haben Priorität. Es muss sich lohnen für uns, das wir unsere Aufnahmen unterbrechen, also mindestens eine Millionen pro Gig, aber wir sind da immer sehr spontan.

Wie steht ihr zu pay-to-play?

Das lehnen wir grundsätzlich ab, es entspricht nicht unserer Attitude. Der Spielspaß steht im Vordergrund, aber moralisch lehnen wir das ab. Klar, wir wären auch gerne Rockstars, aber das kommt für uns nicht in Frage.

Wie steht ihr zu Groupies?

Ähm, also – verheiratet 3 Kinder, verheiratet 2 Kinder, noch nicht in dem Alter, wo man Sex haben darf, seit ungefähr 30 Jahren ne Freundin, die keiner je gesehen hat und verheiratet, keine Kinder.

Wo finden euch eure Fans?

Wir haben eine Website unter www.mesmerized.de, auf myspace und dort kann man unser erstes Album sehr schön runterladen. Und selbstverständlich haben wir eine Fanpage auf Facebook. Wir betreiben alle Seiten persönlich und unsere Homepage wird alle 3 Jahre aktualisiert.

Eine Botschaft von euch für die Leute da draußen?

Druffschigge, rinndrügge, behärrsche, humppa! Das ist unsere Botschaft an alle.

Was sind eure großen Vorbilder, welche Bands sind euer Ideal?

Nevermore, Testament, Annihilator, ICED EARTH, Into Eternity, SAVATAGE, DIMMU BORGIR, DREAM THEATER.

Vielen Dank für dieses interessante und sehr lustige Interview. Wir wünschen der Band und euch weiterhin viel Erfolg.

Danke an dich, Petra. Hast uns echt Spaß gemacht.

Anmerkung der Redaktion: das dürfte wohl das lustigste Interview auf „Kulissenblicke“ sein.


MESMERIZED promo für "Kulissenblicke"

OUT & LOUD FESTIVAL GEISELWIND

Juni 10, 2014 by tool4spirit & Petra M. Jansen "Kulissenblicke"

OUT & LOUD 2014 Festival Geiselwind von Petra M. Jansen (Report)

Was 2013 als „Beastival“ das Frankenländle zum Beben brachte, ist nun 2014 das OUT & LOUD Festival, ein beschauliches, gemütliches Metalfest im mittelfränkischen Geiselwind und kann sich gut in die deutsche Festivallandschaft einreihen. Tausende Metalfans waren kulinarisch bestens versorgt mit delikater Küche von KFC, Burger King, Fast Food & Co. Bei der Location Autohof Eventzentrum Strohofer direkt neben der Autobahn, war ich zunächst irritiert. Brausende LKW´s, Abgase und die Vorstellung von benutzten Kondomen, die an solchen Autohöfen immer rumliegen, machten es mir schwer, an ein gutes Ambiente für ein Heavy Metal Festival zu glauben.
Drei Bühnen waren nötig, um der Gewalt der vielen verschiedenen Bands Herr zu werden, davon gab es eine große Outdoor Bühne sowie zwei Indoor Bühnen, kurzum: es ist ein Festival-erprobtes Gelände mit kurzen Wegen, auf denen man bei Regen nicht in einem Sumpf steckenbleibt, wie bei WACKEN. Schon mal ein Pluspunkt und auch die Tatsache, dass es rollstuhlgerechte Toiletten und Zugänge gab. Friedlich, wie fast immer in diesem Musikgenre, hatten viele Tausend Leute Spaß an der großen Auswahl, bei der für jeden Geschmack was dabei war. Was aber der Hippie-Akt der „Blue Pills“ sollte, da bin ich überfragt. Nuclear Blast hat sich da vielleicht ein wenig vergriffen? Große Namen, wie Blind Guardian, Amon Amarth, Saxon, DORO, POWERWOLF, Ensiferum, RAGE, Behemoth, MOONSPELL u.v.a. lockten zu einem zivilen Preis und doch ist mein Resumeé unter´m Strich nicht ganz so gut, denn die Newcomer Stage hatte nicht eine einzige Band zu bieten, von der man guten Gewissens sagen konnte, sie hätten eine weiterreichende musikalische Perspektive. Ein Album zu kaufen wäre rausgeschmissenes Geld, sehr bedauerlich, aber leider erinnerte mich das mehr an brünftiges Hirschgebrüll in straffem, monotonem 16tel Takt. Geballer, Geballer und nochmals monotones Geballer. Hochkarätige Songs, brilliante Musiker, erstklassige Musik, die konnten die Fans bei SAXON, DORO, ORDEN OGAN und BLIND GUARDIAN finden. Bei den Frontladies konnte lediglich die Queen of Metal DORO halten, was sie seit 30 Jahren tut – eine erstklassige Performance und exzellente Rockmusik auf der Bühne abliefern. Die anderen Damen sollten vielleicht noch ein wenig üben und konnten viele Fans nicht aus der Reserve locken. Auch waren nicht alle hochgepriesenen Bands so überzeugend, wie ich es erwartet hatte, wahrscheinlich lag es an dem Pagan-/ Viking-Einschlag oder den dämlichen Texten über Satan, Spiritus Sancti und platten Lyrik-Reimen.
Absolutes Highlight: SAXON, die in all den Jahren nichts von ihrer Power und musikalischer Professionalität verloren haben, im Gegenteil. SAXON alleine war Grund genug, das OUT & LOUD Festival zu besuchen. Großes Kompliment für eine großartige Band!
Ich urteile nun nicht salopp über jede Band oder Musik, jeder Festivalbesucher hatte seine Favoriten, aber es ist schon auffällig, dass das Gestampfe in der Überzahl und professionelle, rockige Musik mit Anspruch sehr rar war. Zwei Drittel der Lückenfüller-Bands waren nicht sehr überzeugend und sie hörten sich aus der Ferne fast alle gleich an. Nennenswert ist der Auftritt von FREEDOM CALL mit dem stimmgewaltigen Chris Bay und von den Paganern BLACK MESSIAH, dessen Frontmann Zagan mit seiner alten Zigeunergeige mit Tonabnehmer einen ohne Kompromiss in seinen Bann zog.
Fazit: ROCK THE NATION hat da ein gemütliches Metal-Festival auf die Beine gestellt und schleust sogleich weiter zum Metalfest LORELEY. Die Schwachstellen lagen bei der Auswahl der „Lückenfüller“, da wäre mehr Abwechslung nötig gewesen und eine bessere Bandauswahl auf der Newcomer Stage, denn das war – ehrlich gesagt – größtenteils Schrott. Aber die kosten ja nichts oder vielmehr, sie bringen Geld mit. Die Strohofer Geldmaschinerie darf auch nicht 10 Euro für einen Parkplatz abkassieren, wenn die Tickets im VVK inklusive Zelt-und Stellplatz verkauft werden. Eher müssten sie was zurück bezahlen, wenn man das nicht in Anspruch nehmen möchte und sie haben Sorge dafür zu tragen, dass die Festivalbesucher ihr Auto oder Bike parken können – und zwar ohne zusätzliche Kosten! Trotzdem ein nettes, überschaubares, gut organisiertes Festival, eingebettet in die Hügelchen Mittelfrankens und zentral gelegen. Der Vorverkauf für 2015 hat bereits begonnen…metal on, guys…wohin ihr geht, ist bald fast egal, denn im Line Up stehen nahezu überall die Gleichen, die von hier nach da gereicht werden. The show must go on.

© Petra M. Jansen

 
Link Homepage: http://www.outandloud.eu/
Link Facebook: https://www.facebook.com/outandloudfestival?ref=ts&fref=ts


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